Rund um den historischen Bahnhof Altona 1900 – 1980

 

1906 Am Kaiserplatz

1906 Am Kaiserplatz. Bild: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

Bahnhof Altona von 1898 – Ein Wahrzeichen Altonas

Der preußische Altonaer Hauptbahnhof wurde am 30. Januar 1898 eröffnet. Seine ursprünglich vierschiffige Bahnhofshalle hatte eine Länge von 160 Metern und eine Breite von 82 Metern. Das Empfangsgebäude aus Backstein im neoromanischen Gründerzeitstil mit seinen an das Altonaer Stadtwappen erinnernden Türmen wurde ein Wahrzeichen Altonas.

Als die preußische Stadt Altona 1938 durch das Groß-Hamburg-Gesetz nach Hamburg eingemeindet wurde, erhielt der Altonaer Hauptbahnhof den Namen Bahnhof Hamburg-Altona. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof schwer beschädigt, jedoch in den 1950er Jahren in vereinfachter Form wieder aufgebaut.

Für die am 1. April 1979 in Betrieb gehende unterirdische City-S-Bahn Hamburg zum Hamburger Hauptbahnhof entstand unter dem westlichen Teil des Bahnhofsgebäudes und des Bahnhofsvorplatzes eine neue viergleisige Tunnelstation. Mit der Begründung, das alte Bahnhofsgebäude könne den Erschütterungen beim Bau nicht standhalten, wurde es 1974 trotz massivem öffentlichem Widerspruch samt Bahnhofshalle abgerissen. Der Großteil der Kosten des 60-Millionen-DM-Projekts wurden durch die Warenhauskette Kaufhof finanziert, die auch die Federführung für den Neubau übernahm. Der neue zweistöckige Bau aus grauen Betonfertigteilen schloss sich an den südöstlich doppelt so hohen Quader der Kaufhof Filiale an. [Textauszüge: Wikipedia]

 1910

1910 Bahnhof Altona. Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 - StarO)

1910 Bahnhof Altona. Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

 

1910 Bismarckbad. Foto: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

 

Jahr unbekannt Bahnhof Altona. Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 - StarO)

Jahr unbekannt. Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

1930

1930 Bahnhof Altona. Foto: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

 


Sämtliche Bilder stammen aus dem Bestand des Stadtteilarchiv Ottensen. Um die gemeinnützige stadtteilhistorische Arbeit zu unterstützen, freut sich das Stadtteilarchiv Ottensen jederzeit über kleine oder große Spenden: Stadtteilarchiv Ottensen e.V.,  Haspa – IBAN: DE63 2005 0550 1257 1212 26, BIC: HASPDEHHXXX 

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1940er Jahre

1942 Bahnhof Altona. Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

 

1942 Bahnhof Altona. Foto: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

1950er Jahre

1950 Bahnhof Altona Bahnhof. Foto: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

 

1955 Museumstraße. Foto: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

1960er Jahre

1964 Bahnhof Altona. Foto: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

 

1964 Bahnhof. Foto: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)


ACHTUNG! Zug fährt ab.

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Mehr Infos und Fotos über die Geschichte des Altonaer Bahnhofs und den Bahnbetrieb im Wandel der Zeit, in der 2014 erschienenen Publikation: „ACHTUNG! Zug fährt ab„.

Im Ottenser Buchhandel oder hier erhältlich: http://stadtteilarchiv-ottensen.de/produkt/achtung-zug-faehrt-ab/

 


 

1969 Bahnhof Altona 00

1969 Bahnhof Altona. Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO

1970er Jahre

1970 Bahnhof Altona. Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

 

Bahnhof Altona 1973. Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 - StarO)

Bahnhof Altona 1973. Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

 

1975 Bahnhof Altona

1973 Bahnhof Altona. Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

 

Abriss Bahnhof Altona. Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 - StarO)

1973 – Abriss. Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

 

1979 Neugestaltung Unterführung . Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

 

1979 Neue Unterführung. Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

 

1979 Bahnhof Altona Unterführung

1979 Neue Unterführung. Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

 

1980 Bahnhof und Stuhlmannbrunnen. Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)

 

1980 Museumstraße

1980 Museumstraße und Stuhlmannbrunnen. Bildrechte: Stadtteilarchiv Ottensen (CC BY 3.0 – StarO)


Bei Weiterverwendung bitte immer das Urheberrecht des Stadtteilarchiv Ottensens vermerken: CC BY 3.0 – StarO„.


2 Kommentare

  1. Sabine horn

    36 Jahre später kommen mir immer noch die Tränen, wenn ich dieses hübsche Gebäude sehe. Was eine Verschandelung unseres Stadtteils.

  2. Niederreissen und durch Betonklötze ersetzen – eine beliebte Vorgehensweise mit zum Teil haarsträubenden Argumenten. Nicht nur in Hamburg hat diese Unsitte auch heute noch Bestand. Auf diese Weise wird der ursprüngliche Charakter einer Stadt oder von Stadtvierteln brutal zerstört. Wo gibt es denn in Hamburg eine echte Altstadt? Genauso ist das in der (für Hamburger Verhältnisse) kleinen Allgäuer Stadt Kempten zu beobachten gewesen. Abbrechen historischer Gebäude und Ersatz durch Nachbauten, die dann das Altstadtviertel repräsentieren sollen! In der dortigen Innenstadt wurde der schöne Kopfbahnhof in den 60ern abgerissen und durch einen schrecklichen Klotz aussserhalb ersetzt. Besser ist das auch nicht, was in Altona dann hingestellt wurde, um das Opfer der Abrissbirne zu ersetzen. Einfach schrecklich und niemand kann zur Verantwortung gezogen werden.

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