Mottenburger Urgestein Irmi Frank und ihr Hund Heini

Die 87-jährige Irmi Frank ist eine Ur-Mottenburgerin. Sie hatte eine Naturheilpraxis in der Bahrenfelder Straße. Spricht man sie darauf an, berichtet sie stolz das sie beim Gassi-gehen noch heute regelmäßig ehemalige Patienten trifft, welche sich bedanken von ihr vom Tumor geheilt worden zu sein. In jener Praxis behandelte sie übrigens auch Tiere. Zu Tieren und besonders Hunden hat sie schon ihr ganzes Leben eine tiefe Bindung. Sie betrieb neben der Praxis auch einen Hundesalon. Ihren Bernhardiner ‚Heini‘ mochte sie besonders gern. Ein stattliches Tier, welche sich immer auf die Schulter der kleinen Frau stützte und ihr dabei eines Tages versehentich einen Ohrring herausriss. Das Stadtteilarchiv hat Inside Ottensen heute zwei tolle Fotos aus den 80ern von Irmi und ihrem Hund Heini zur Verfügung gestellt. Zufällig traf ich sie danach auf der Straße wo sie ein wenig von damals plauderte…

Hundesalon in der Bahrenfelder Straße 216:

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Irmi Frank und Hund Heini. Foto: Stadtteilarchiv Ottensen

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Irmi mit Mitarbeiterin und Hund Heini. 80er Jahre. Foto: Stadtteilarchiv Ottensen

Heutige Ansicht des Hauses. bahrenfelder-str-204

Übrigens lebte Irmi Frank 70 jahre in dem aktuell leerstehenden SAGA-Haus in der Zeißstraße 5. Über die systematischen Entmietung und Spekulation berichtete kürzlich Hinz & Kunzt in ihrem  Artikel. Inzwischen wohnt Irmi einmal um die Ecke in der Bahrenfelder Straße. Der kreative Tausendsassa Ulle Bowski interviewte sie 2012. Zu sehen ist das hier auf Youtube.

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