Das zukünftige 12.000m² Bürohaus in der Gaußstraße

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Visualisierung: www.konzept3d.de

Nachdem im Sommer 2015 auf der Homepage der Huke-Schubert-Berge Architekten eine erste Visualisierung des Bauprojekts an der Ecke Barnerstraße/Gaußstraße veröffentlicht wurde, hat nun mithilfe neuer Architekturrenderings die Vermarktung durch den Investor begonnen.

Was von den Architekten zunächst ‚BarnerHof‘ genannt wurde, heißt nun ottensenOPEN.  Neben dem Phänomen Neubauten Namen verleihen zu müssen, wird das neue Objekt auch wieder mit allerlei Prädikaten angepriesen, die in den Augen eines Investors die Umgebung des „Szeneviertels“ Ottensen ausmacht. Zusammengefasst: Konsummöglichkeiten.

Das Gebäude ‚ottensenOPEN“

Das kommende Gebäude wird ein 12.000m² großes Bürohaus. Dafür wurde ein Bunker , sowie die sogenannte ‚Internet Factory‘ abgerissen. Dies war ein Bürogebäude mit recht günstigen Gewerbemieten, welches der städtischen Sprinkenhof GmbH gehörte und an den Investor verkauft wurde. ‚ottensenOPEN‘ wird sich demnächst über 6 Geschosse zur Barnerstraße/Gaußstraße auftürmen, sowie über insgesamt 5 Geschosse zum Innenhof verfügen. Von der Barnerstraße gelangt man durch eine 2-geschossige Durchfahrt in den Innenhof. Anmietungen erst ab 525m². Einzig bekannter Mieter ist bisher die Wohnungsgenossenschaft Altonaer Spar- und Bauverein, welche hier ihre neue Geschäftsstelle eröffnet. Die Fertigstellung ist zum März 2018 geplant.

Visualisierung: www.konzept3d.de

Visualisierung: www.konzept3d.de

Visualisierung: www.konzept3d.de

„Entspannt und open minded“ 

Das angrenzende Nachbargrundstück ist das ehemalige und seit vielen Jahren brachliegende Gelände der Norddeutschen Gewürzmühle. Es hat zwei Eigentümer: der Altonaer Spar- und Bauverein, sowie Behrendt Immobilienverwaltung GmbH & Co KG. Das Hauptgebäude der Gewürzmühle wurde bereits abgerissen. Hier ist Wohnungsbau angekündigt.  Bilder vom Abriss gibt es HIER.

Daran angrenzend leben dann auch schon die ersten, von den Investoren umschwärmten vielfältigen Ottenser Menschen. In diesem Fall die Punks vom Bauwagenplatz. Mal sehen ob der Investor bei seinen neuen Nachbarn in Zukunft auch beherzigt, was er in seiner Broschüre hervorhebt.

„Ottensen ist entspannt und open minded. Hier wird Toleranz gelebt in einer guten Mischung aus Jung und Alt sowie einem lebendigen Miteinander verschiedener Kulturen.“  – Behrendt Immobilien GmbH

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April 2016

Oktober 2016.

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Quelle: www.ottensenopen.de

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Visualisierungen: Konzept3D; Behrendt Immobilien Verwaltung GmbH & Co. KG

6 Kommentare

  1. Wie jetzt, da sollten doch die Sozialwohnungen hin, die man eigentlich auf dem ehemaligen Zeise-Parkplatz… Versteh ich jetzt alles falsch?

  2. Christina Zeh

    Bezgl. der Wohnbebauung im hinteren Teil, also der Puffer zwischen Bauwagenplatz und schickem Bürogebäude, gibt es momentan grosse Unstimmigkeiten zwischen den beiden Besitzern (Altoba und Behrendt). Die Altoba möchte dort Flüchtlingswohnungen bauen, Behrendt hingegen ist damit nicht einverstanden. Denn Behrendt möchte dort auch ein Boardinghouse bauen und ist der Meinung das die Atraktivität des Gesamtkonzepts leidet bei Flüchtlingswohnungen + Bauwagenplatz. Hier wird es noch interessant werden wer und was sich durchsetzt. Aber leider wird so etwas ja meist im stillen Kämmerlein gedealt und es ist fraglich was davon an die Öffentlichkeit dringen wird….

  3. Freimensch

    Es ist wirklich schön zu sehen, dass hier ein attraktives Bürogebäude gebaut wird. In Ottensen gibt es kaum Arbeitgeber, sodass man zu weiten Wegen in andere Stadteile gezwungen ist, was viel Verkehr verursacht.

    Ich denke, man hätte an dieser Stelle etwas urbaner bauen können, sprich höher, denn so hätte man mehr Bürofläche unterbekommen, sodass dann an anderen Standorten mehr Fläche für Wohnungen übrig gehabt hätte.

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