Ottensen Mukojima Hirano – 25 Jahre japanisch-deutscher-Stadtteildialog

Ottensen pflegt seit den frühen 90er Jahren einen engen Dialog mit japanischen Stadtplanern, Künstlern und Bürgern. Der länderübergreifende Stadtteildialog begann 1991 mit Mukojima, einem Stadtteil in Tokyo – und wurde 1999 auf Hirano in Osaka und auf andere Städte (z.B. Rikuzentakata in Nordostjapan) ausgeweitet.

Seither besuchen sich regelmäßig Delegationen in ihren Stadtteilen, bei denen ein reger künstlerischer Austausch stattfindet. Anhand von Filmen, Ausstellungen und Lesungen wird die jeweilig andere Kultur lebendig und zugänglich gemacht. Ein bemerkenswertes Netzwerk entstand, welches auf www.stadtteildialog.de dokumentiert wird. Anlässlich des nun 25-jährigen Jubiläums, wird im Juli eine japanische Delegation Ottensen besuchen, um das Netzwerk zu pflegen, und Neues aus ihrer Heimat berichten.

Veranstaltungstag am 13. Juli 2016 – ab 14 Uhr in der Motte

Mit Unterstützung des Stadtteil- & Kulturzentrums MOTTE, dem Stadtteilarchiv Ottensen und dem Deutsch-Japanischen Forums Elbe e.V., hat der japanisch-deutsche-Stadtteildialog nun ein Programm organisiert. Im Vordergrund der Veranstaltungen steht das Thema Stadtteilentwicklung und Katastrophen-Bewältigung in Japan. 5 Jahre nach dem Großerdbeben/Tunami-Katastrophe in Ost Japan, werden u.a. japanische Studenten gemeinsam mit ihrem Professor, sowie einem Abgeordneten des Stadtparlaments von Rikuzentakata, Film- und Fotovorträge präsentieren. Eingeladen ist auch die Stadtsoziologin Prof. Dr. Ingrid Breckner von der HafenCity-Universität, welche eine Diskussion u.a. mit Prof. Dr. Toshiya Yamamoto (Foto; 1991) leiten wird. Yamamoto ist Architekt und Initiator der Stadtentwicklung mit Bürgerbeteiligung in Mukojoma/Tokyo. Die Filmemacherin Brigitte Krause präsentiert außerdem eine Kurzfassung ihres Films „25 Jahre Japanisch-Deutscher-Stadtteildialog“, welcher auf YouTube in voller Länge zu betrachten ist. Abgerundet wird das Programm von der Performance – Künstlerin Tamaho Moriwaki, die sowohl in Rikuzentakata als auch in Mukojima / Tokyo ihre Performances zur Vorbeugung vor Erdbeben – und anderen Katastrophen durchführt.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei (Spende erbeten).

Hier der Flyer mit vollständigem Programmablauf:

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